Sicherheit im Unternehmen beginnt mit den betrieblichen Abläufen
Eine Alarmanlage für ein Unternehmen sollte nicht einfach aus möglichst vielen Meldern bestehen. Sie muss berücksichtigen, wie ein Gebäude genutzt wird.
Wann kommen die ersten Mitarbeiter? Welche Bereiche bleiben außerhalb der Geschäftszeiten besetzt? Gibt es Lager-, Technik- oder Serverräume? Müssen bestimmte Gebäudeteile unabhängig voneinander gesichert werden? Und wer darf welche Bereiche betreten oder die Alarmanlage bedienen?
Solche Fragen entscheiden darüber, wie ein sinnvolles Sicherheitskonzept aufgebaut werden sollte.
Richter Sicherheitstechnik plant deshalb nicht nach einem festen Standardschema, sondern auf Grundlage des Gebäudes, seiner Nutzung und der organisatorischen Abläufe im Unternehmen.
Unterschiedliche Bereiche gezielt absichern
In vielen Betrieben gelten nicht überall dieselben Anforderungen.
Ein öffentlich zugänglicher Empfangsbereich wird anders genutzt als ein Lager, eine Werkstatt oder ein Technikraum. Auch Büros, Archive, Medikamentenlager, Kassenbereiche oder Räume mit hochwertiger Ausstattung können unterschiedliche Schutzanforderungen haben.
Eine entsprechend geplante Alarmanlage kann deshalb verschiedene Bereiche unabhängig voneinander erfassen und überwachen.
So lässt sich beispielsweise ein Lager bereits sichern, während in einem anderen Gebäudeteil noch gearbeitet wird. Ebenso können einzelne Räume oder Gebäudebereiche gezielt in das Sicherheitskonzept aufgenommen werden.
Das erhöht nicht nur die Sicherheit, sondern macht die Anlage im Alltag deutlich flexibler.
Typische Einsatzbereiche
- Büro- und Verwaltungsgebäude
- Arztpraxen und medizinische Einrichtungen
- Ladengeschäfte und Verkaufsflächen
- Werkstätten und Handwerksbetriebe
- Lager- und Logistikbereiche
- Gewerbe- und Produktionsgebäude
Entscheidend ist dabei nicht die Branche, sondern die tatsächliche Nutzung des jeweiligen Objekts.
Sicherheit, die Ihre Arbeitsabläufe nicht komplizierter macht
Ein Sicherheitssystem erfüllt seinen Zweck nur dann dauerhaft, wenn es selbstverständlich genutzt wird.
Deshalb sollte die Bedienung einer Alarmanlage möglichst einfach in den betrieblichen Alltag integriert werden.
Je nach Nutzung können beispielsweise verschiedene Gebäudebereiche getrennt scharf- und unscharfgeschaltet werden. Auch unterschiedliche Arbeitszeiten oder Personen, die nur bestimmte Bereiche nutzen, können bei der Planung berücksichtigt werden.
Mitarbeiter müssen dabei nicht mit komplizierter Sicherheitstechnik umgehen. Ein durchdachtes System soll im Hintergrund zuverlässig arbeiten und nur dann Aufmerksamkeit verlangen, wenn dies tatsächlich erforderlich ist.
Auch die Kontrolle per App kann eine sinnvolle Ergänzung sein – beispielsweise um den Anlagenstatus zu überprüfen oder auf Ereignisse reagieren zu können.
Mitarbeiter und Zutrittsberechtigungen sinnvoll organisieren
Je mehr Personen ein Gebäude nutzen, desto wichtiger wird die Frage, wer welche Funktionen bedienen oder welche Bereiche betreten darf.
Moderne Sicherheitssysteme ermöglichen es, Benutzer individuell zu verwalten. So können Mitarbeitern unterschiedliche Berechtigungen zugeordnet werden, ohne dass alle Personen dieselben Zugangsmöglichkeiten erhalten müssen.
Bei Veränderungen im Unternehmen lassen sich Berechtigungen entsprechend anpassen.
Das ist besonders interessant für Unternehmen mit mehreren Abteilungen, wechselnden Mitarbeitern oder unterschiedlich geschützten Bereichen.
Wird zusätzlich eine Zutrittskontrolle eingesetzt, können Alarmanlage und Zugangsorganisation sinnvoll aufeinander abgestimmt werden.
Alarmanlage, Videoüberwachung und Zutrittskontrolle zusammendenken
Eine Alarmanlage ist häufig nur ein Bestandteil eines umfassenderen Sicherheitskonzeptes.
Je nach Unternehmen kann es sinnvoll sein, verschiedene Systeme miteinander zu kombinieren:
Alarmanlage
überwacht definierte Bereiche und erkennt unbefugte Zugriffe oder Bewegungen.
Videoüberwachung
ermöglicht die visuelle Kontrolle ausgewählter Bereiche und kann helfen, Ereignisse besser einzuordnen.
Zutrittskontrolle
regelt, wer bestimmte Gebäudeteile oder Räume betreten darf.
Brand- und Rauchmeldung
kann zusätzliche Gefahrenbereiche überwachen und in das Gesamtkonzept einbezogen werden.
Welche Kombination sinnvoll ist, hängt immer vom jeweiligen Objekt ab.
Unser Ziel ist deshalb nicht, möglichst viele Systeme einzusetzen, sondern nur die Technik zu planen, die für den Betrieb tatsächlich einen nachvollziehbaren Nutzen bietet.
Auch bestehende Gebäude lassen sich professionell absichern
Eine moderne Alarmanlage muss nicht bereits bei der Gebäudeplanung berücksichtigt worden sein.
Auch bestehende Bürogebäude, Praxen, Geschäfte, Werkstätten oder Gewerbeimmobilien können nachträglich mit einem professionellen Sicherheitssystem ausgestattet werden.
Je nach Gebäude kommen Funk-, kabelgebundene oder hybride Lösungen infrage.
Gerade bei bestehenden Gebäuden kann Funktechnik Installationsaufwand reduzieren, weil nicht für jede Komponente neue Leitungen verlegt werden müssen.
In anderen Situationen sind kabelgebundene Komponenten oder eine Kombination verschiedener Techniken sinnvoller.
Welche Lösung technisch und wirtschaftlich am besten geeignet ist, sollte deshalb immer anhand des Gebäudes entschieden werden.
Ein Sicherheitssystem sollte mit Ihrem Unternehmen wachsen können
Betriebe verändern sich.
Neue Räume kommen hinzu, Gebäudeteile werden anders genutzt, zusätzliche Mitarbeiter benötigen Zugänge oder weitere Sicherheitsbereiche sollen integriert werden.
Deshalb achten wir bereits bei der Planung darauf, dass ein Sicherheitssystem nicht ausschließlich für den heutigen Zustand ausgelegt wird.
Eine sinnvoll geplante Anlage kann später beispielsweise um zusätzliche Melder, weitere Gebäudebereiche, Kameras oder Zutrittslösungen ergänzt werden.
Auch bestehende Anlagen können je nach System erweitert oder modernisiert werden.
So entsteht keine kurzfristige Einzellösung, sondern eine Sicherheitsinfrastruktur, die sich mit Ihrem Unternehmen weiterentwickeln kann.
Professionelle Planung statt Alarmanlage von der Stange
Bei gewerblich genutzten Gebäuden entscheidet nicht die Anzahl der Komponenten über die Qualität einer Sicherheitslösung.
Entscheidend ist, ob das Konzept zum Gebäude, zu den Betriebsabläufen und zu den Menschen passt, die täglich damit arbeiten.
Richter Sicherheitstechnik beschäftigt sich seit 2008 mit professionellen Alarmanlagen und hat rund 600 Anlagen realisiert.
Unsere Mitarbeiter übernehmen Beratung, Planung, Installation, Einweisung und auf Wunsch auch die langfristige Betreuung der Anlage.
Dabei arbeiten wir unter anderem mit professionellen Sicherheitssystemen von JABLOTRON und verfügen über umfangreiche Schulungen und Zertifizierungen.
Welche Sicherheitslösung passt zu Ihrem Unternehmen?
In einem persönlichen Gespräch klären wir zunächst, welche Bereiche geschützt werden sollen, wie das Gebäude genutzt wird und welche Anforderungen im täglichen Betrieb berücksichtigt werden müssen.
Auf dieser Grundlage kann anschließend ein Sicherheitskonzept entwickelt werden, das technisch sinnvoll bleibt und sich unkompliziert in Ihr Unternehmen integrieren lässt.